| ||||||||
Categories InformationsseitenInformationsseiten
Baumlose Sättel - Informationen, sowie Vor- und NachteileWas ist eigentlich ein baumloser Sattel? Ein baumloser Sattel ist ein Sattel ohne Sattelbaum - also ohne starres Innenleben. Wozu braucht ein Sattel überhaupt einen Baum, wenn es auch Ohne geht? Ein Sattelbaum hat die Aufgabe, den Sattel in seiner Lage zu stabilisieren und das Reitergewicht bestmöglich zu verteilen, um punktuellen Druck am Pferderücken zu vermeiden. Wenn ein Sattel dem Pferd also optimal passt, erfüllt der Sattelbaum seinen Zweck. Allerdings auch nur dann, da er starr ist, und sich dem Pferderücken nicht anpassen kann. Was aber wenn sich das Pferd durch Training oder Alter verändert? Oder wenn es Gebäudefehler wie einen Senk- oder Karpfenrücken hat? In diesem Fall macht der Sattelbaum das genaue Gegenteil von dem, wozu er gedacht ist: er liegt nicht gleichmäßig auf und verursacht dadurch punktuelle Druck auf dem Pferderücken, sogenannte Druckspitzen. Vergleichbar mit einem Rucksack auf dem Rücken, in dem sich der Inhalt verschoben hat und nun unangenehm in den Rücken bohrt. Was tun wir in einem solchen Fall? Wir drücken den Rücken an der entsprechenden Stelle weg um dem Druck auszuweichen. Würden wir dies über mehrere Stunden, über Jahre hinweg tun, wären schmerzhafte Verspannungen die Folge. Genau das Passiert bei einem Pferd mit unpassendem Sattel. Viele Reiter glauben, dass sich ein nicht passender Sattel recht schnell durch Satteldruck bemerkbar macht - das ist ein Trugschluss. Denn bei den Spitzen im Rucksack wird es durch das wegdrücken des Rückens ebenfalls nicht zu Scheuerstellen kommen - zu Verspannungen und Schmerzen aber sehr wohl. Oft macht sich ein nicht passender Sattel durch viele Kleinigkeiten bemerkbar; Ohrenanlegen beim Satteln, Schwierigkeiten beim Rückwärtsrichten, starkes Kopfheben beim Reiten, buckeln, etc. Oft werden dann die Pferde für Ihre Unarten bestraft, anstatt nach der Ursache zu suchen... Leider werden immer mehr Pferde mit schlecht sitzenden Sätteln geritten. Die Zahl der unterschiedlichen Pferderassen wird immer mehr, die Sättel können aber kaum in so vielen Formen gebaut werden, um die Vielzahl der unterschiedlichen Rückenformen abzudecken. Auf der Suche nach einer pferdefreundlichen Lösung des Problems entstand der baumlose Sattel. Ein Prinzip, das es schon seit Jahrhunderten gab, wurde im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt und verbessert, so das es den heutigen Anforderungen der Freizeitreiterei gerecht wird und den Pferden enorme Erleichterung verschaffen kann. Aber baumlos ist nicht gleich baumlos. Während einige Firmen von Anfang an das Pferdewohl in den Vordergrund stellten, und viel Zeit und Ideen in die Entwicklung der baumlosen Sättel steckten, sind andere lediglich auf den Zug aufgesprungen um mehr Absatz generieren zu können. Es kann nicht genug vor Billigangeboten in diesem Bereich gewarnt werden, denn ein baumloser Sättel wird vor erhebliche Herausforderungen gestellt, wenn er wirklich Pferdefreundlich sein soll. Wir möchten an dieser Stelle den Barefoot als einen der besten unter den baumlosen Sätteln besonders erwähnen. Entwickelt von Physioterapeuten, die sich mit dem Pferdekörper und dessen Belastungen bestens auskennen, ist der Barefoot Sattel extrem duchdacht und Qualitativ hochwertig. Nicht jeder Hersteller eines Baumlosen Sattels kennt sich so gut mit der Anatomie des Pferdes aus, und so kommt es, dass es viele schlechte Modelle auf dem Markt gibt, die dem Pferd eher schaden als nutzen. Wir finden das sehr schade, denn so kommt es, dass teilweise schon vor baumlosen Sätteln gewarnt wird! Ein schlechter baumloser Sattel ist oft von aussen nicht zu erkennen. Im Inneren hat man dafür oft Modelle, bei denen z.B. die Steigbügelaufhängungen in einem Strang über den Rücken verläuft. Steigt man nun mit so einem Steigbügel auf, oder stellt man sich im leichten Sitz in die Bügel, wird das gesamte Reitergewicht auf eine Fläche von wenigen cm, bzw. ein bis höchstens zwei Wirbeln auf dem Pferderücken "verteilt" Ein solcher Sattel ist extrem schädlich für das Pferd und kann zu üblen Druckstellen führen! Informieren Sie sich daher gut über die Hersteller von baumlosen Sätteln und prüfen Sie vermeintliche Schnäppchen eingehend. Denn ein baumloser Sattel ist pferdegerecht - sofern er gut durchdacht entwickelt und hochwertig verarbeitet wird.
Was aber ist mit der Druckverteilung und Wirbelsäulenfreiheit bei einem baumlosen Sattel? Im baumlosen Sattel von Barefoot sorgt hierfür ein ausgeklügeltes System aus teils druckverteilenden, teils absorbierenden Materialien - das VPS System. Diese Technik ist längst nicht so starr wie ein herkömmlicher Sattelbaum, und bildet das Innenleben, bzw. das Herzstück der Barefoot Sättel. Somit ist der Barefoot ein baumloser Sattel mit echter Wirbelsäulenfreiheit, die ausgiebig getestet und vielfach von unabhängigen Physiotherapeuten bestätigt wurde. VPS (Wirbelsäulen-Schutz-System)
Ansicht beim Leichtraben auf der linken Hand
Die Materialien zur Polsterung im inneren eines Barefoot Sattels sind hochwertig und langlebig. Es werden im Barefoot keine Polsterungen verwendet, die sich ungleichmäßig setzen oder verhärten können. Wichtiges Fazit: BAUMLOS IST NICHT GLEICH BAUMLOS
Jakobskreuzkraut – Gefahr für Mensch und TierZwischen Juni und September sehen wir vermehrt hohe, Margerithenähnliche Pflanzen mit Gelben Blüten am Weges- oder Straßenrand. Das Jakobskreuzkraut ist auf dem Vormarsch. Das Jakobskreuzkraut, welches zur Gattung der Greiskräuter gehört, kann beim Verzehr bei Mensch und Tier lebensbedrohliche Leberschäden hervorrufen.
Besonders in der Pferdehaltung wird der Verbreitung von Jakobskreuzkraut mit einem mulmigen Gefühl entgegengesehen, da bereits 40-80 Gramm Frischpflanze pro 100 Kg Körpergewicht des Pferdes zum Tode führen können. Bei Rindern liegt diese Grenze bei etwa 140 Gramm, bei Ziegen und Schafen sogar bei zwei bis vier Kilogramm. Aufgrund des bitteren Geschmacks wird das Jakobskreuzkraut in der Regel nicht von Pferden gefressen, wobei es natürlich zu Ausnahmen kommt, da vor allem junge Pferde die Pflanzen aus Neugier anknabbern, oder manch erwachsenes Pferd besonders Bitteres gerne mag. Die größte Gefahr stellt das Jakobskreuzkraut jedoch im getrockneten Zustand dar, wenn es in Heu- oder Silageballen auftaucht. Im Gegensatz zur frischen Pflanze, enthält das getrocknete Jakobskreuzkraut keine Bitterstoffe mehr, und wird somit von den Pferden leicht gefressen. Die Giftstoffe sind jedoch weiterhin enthalten! Ebenso besteht eine hohe Giftigkeit, während sich das Jakobskreutskraut noch im Wachstum befindet – vor der Blüte.
Alle Pflanzenteile des Jakobskreuzkrauts enthalten Pyrrolizidinalkaloide, welche sich in der Leber entfalten und diese schädigen. Leider lässt sich eine Vergiftung mit Jakobskreuzkraut beim Pferd im Frühen Stadium nur schwer nachweisen, da die Leber die Vergiftung durch enorme Leistung kompensiert. Wird die richtige Diagnose gestellt, ist es für das Pferd oft schon zu spät, da nur im Anfangsstadium Heilungschancen bestehen.
Bei einer Vergiftung mit Jakobskreuzkraut können Pferde eine Vielzahl von Symptomen zeigen, wie eine Rötung oder sogar Schwellung der weißen Abzeichen an Kopf und Beinen, ähnlich wie bei einem Sonnenbrand. Teilweise kann häufiges Gähnen beobachtet werden. Die Tiere wirken Teilnahmslos und reagieren nicht mehr auf Ihre Umwelt. Starke Abmagerung ist die Folge, da das Pferd das Futter verweigert. Als Folge des durch die Giftstoffe vom Jakobskreuzkraut geschädigten Darms können blutiger Durchfall und Koliken auftreten. Im Endstadium wandern die Tiere ziellos umher – daher auch der Begriff „Walking Disease“ im englischen Sprachraum.
Wird Jakobskreuzkraut über einen längeren Zeitraum in kleinen Mengen (z.B. im Heu) aufgenommen, kommt es oft zu einer schleichenden Vergiftung, welche sich über Monate oder sogar Jahre entwickeln kann. Eine sichere Diagnose ist dann kaum noch möglich, da der „Störenfried“ längst verfüttert wurde.
In Äthiopien starben in den letzen Jahren mehrere hundert Menschen Aufgrund von Verunreinigungen durch Jakobskreutzkraut im Getreide. In Deutschland nimmt die Zahl der Todesfälle vor allem bei Pferden in letzter Zeit vermehrt zu, weshalb eindrücklich darauf hingewiesen werden muss, dass das Jakobskreuzkraut leider NICHT immer von den Pferden auf der Weide gemieden wird!
Um eine weitere Ausbreitung des Jakobskreuzkraut zu verhindern, sollten die Pflanzen (möglichst noch vor der Blüte) samt Wurzeln entfernt werden. Leider reicht es nicht, diese dann auf den Kompost zu werfen, da die Pflanzen trotzdem noch Aussamen können. Am besten wird die gesamte Pflanze verbrannt. Bei der Bekämfung sollten Sie unbedingt Handschuhe tragen, da Jakobskreuzkraut auch für Menschen extrem giftig ist!
Oilskin-RegenbekleidungBericht folgt in Kürze...
|
Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.
Produktsuche
Anmeldung
Vorteile im Überblick
» 24-Std. erreichbar
Newsletter
hoofstepshoofsteps Westernshop - Western- & Freizeitreitbedarf
|
|||||||
| ||||||||